Sedanplatz und Unterführungen
Der Sedanplatz entwickelte sich mit vielen neuen Geschäften zum zentralen Treffpunkt. Nahe der Kirche, dem Bahnhof und der neuen Unterführung.

Um die Verkehrsbehinderung der Gleisanlagen für die Anleger und Bauern zu beheben wurde 1874 die Unterführung als schrankenlose Verbindung zw. Nord und Süd gebaut (1979 umgebaut).

Nur selten fuhren damals Automobile wie dieses durch die Unterführung. Sie war hauptsächlich notwendig geworden, damit die Bauern zu ihren Feldern und zur Zuckerfabrik kamen.
Von der Sicht der Unterführung sieht man die Geschäfte am Sedanplatz. Aber nur selten verirrte sich ein Auto hierher, meist fuhren Pferde- und Handkarren durch die Unterführung
Etwas später, 1890 kommt ein weiterer Tunnel an der Mühlenstr. zw. Bahnhofs und Poststr. hinzu.

Links sieht man den Tunneleingang zum um 1900 gebauten Bahnhofsviertel. Rechts sieht man die Gaststätte und Hotel Lehrter Hof mit großem Tanzsaal, dahinter der Eingang zum Kaffegarten und das Gasthaus Fries.
Hier sieht man das Gasthaus Fries, die Schlachterei Möhle und die Privatgasse zur Spinnerei Welge, weiter hinten die Altdeutsche Bierschänke, das Künnemansche Haus und das Postamt.


Die Privatgasse zur Spinnerei Welge.
