Richtersdorf

Beim Bahnbau siedelten sich, in der Nähe des Bahnhofs rechts und links der Gleise, neue Einwohner an. Auch im kleinen Bereich zwischen den Gleisen, wurde gebaut. Direkt hinter dem Bahnübergang, baute der Gastwirt Richter.

Die Gäste nannten diesen damals größtenteils unbewohnten Bereich „den Richter sin Dörp“.
Daraus entstand später der
Straßenname Richtersdorf.

Auch in der Nähe des Eisenbahnknotenpunkt werden Schranken errichtet.

Eine der drei Schranken die den Bereich Richtersdorf wie eine Mausefalle abriegeln konnten. In der Mitte ist noch der Wasserturm für die Dampflocks zu sehen.

Der Bahnübergang führt zur Köthenwaldstraße, diese gehörte ursprünglich zur Gemarkung Aligse, und ist mit 1700 m die längste Straße gewesen.

Ziegenbocksweg

Da es in Lehrte um 1900 keine Molkerei gab, musste die Milch der Bauern per Bahn an eine Molkerei in Hannover  transportiert werden.

Der schnellere Zugang vom Sedanplatz zum Bahnhof erfolgte dann über den Ziegenbocksweg

Jede Hofstelle hatte deshalb einen Wagen vor den ein Ziegenbock gespannt wurde und mit dem die Kinder die Milch zum Bahnhof “karrten”.