Das neue Dorf

Durch die Bahn kamen viele neue Einwohner ins Dorf hinzu, die außerhalb des alten Dorfes in der Nähe des Bahnhofs wohnten.

Da die Dorfkirche nun zu klein wurde,  gab es Pläne die Kirche im Dorf zu vergrößern.

Doch den „Städtern“, wie sie von den „Dörflern“ genannt wurden, war der Weg ins Dorf zu weit.

So wurde die Kirchenvergrößerung verworfen und 1874-76 die neue Matthäuskirche auf einem Platz zwischen dem Dorf und dem neu wachsenden Stadtbereich erbaut.

Da die Dörfler ihre traditionelle Kirche nicht verlieren wollten, boykottierte man die neue Kirche.
So blieb der Platz vor der Kirche, die Masch, lange Zeit ein wenig befestigter Platz.

Ja man baute sogar ein Haus vor die Matthäuskirche dessen Klo die Eingangstür blockierte.
Das Haus, wurde im Volksmund auch Teufelskapelle genannt.



Schule an der Masch

Gegenüber der Kirche entstand die Schule an der Masch.
Hinter dem Betrachter liegt die Marktstraße und der Sedanplatz.
Hinten rechts liegt dann die Bachstraße.

An der Bachstraße befand sich der Bierhandel Klages und die Werkstatt des Lampenmachers Dierßen. Dahinter das Haus vom Bötchermeister Sölters. Im Herbst führte der Bach so viel Wasser, das mit Brenntrögen kleine Bootsrennen gemacht wurden.

Marktstrasse

Marktstraße Ecke Königs- und Ahltenerstraße